Geschichte

Chateau in Mošovce

 

 

Das beinahe 250-jährige Rokoko- klassizistische Chateau, lokalisiert in einer attraktiven Umgebung des englischen Parks auf über 16,5 ha, befindet sich in einem malerischen Turiec- Garten. Es wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut. Die Stirnfassade bildet der Rand des viereckigen Hauptplatzes von Mošovce, wo es aus der architektonischen Sicht zweifellos eine dominante Stellung einnimmt.

 

Die Eingangsteile des Erdgeschosses sind in einem verhältnismäßig großzügigen Stil gestaltet. An den Eingangsflur sind weitere Räumlichkeiten angebunden. Das Objekt ist teilweise unterkellert. In den Kellerräumlichkeiten befindet sich ein 9 m tiefer Brunnen.

 

Das Chateau bietet neben Unterkunftsmöglichkeiten in 30 Einzel- und Doppelzimmer auch Verpflegungs-, Gesellschafts- und Unterhaltungsfunktion. Die Tagungsräumlichkeiten im wunderbaren Rokokostil und der Leseraum im englischen Stil für eine Traditionserhaltung gerechtfertigen den Namen der Einrichtung BUSINESS Hotel.

 

5 Appartements, 15 Doppel- und 10 Einzelzimmer stellen die Unterkunftskapazität dar – insgesamt sind es 50 Betten. Die Verpflegungskapazität im Speisesaal und im Salon beträgt 60 Stühle. Die Kapazität der Weinstube beträgt 40 Stühle. Die Tagungsräumlichkeiten verfügen über eine Kapazität von 30 und 20 Plätzen.

                                                                                                           

Neben der Tatsache, dass die Einrichtung schrankenlos ist, wurde der gesamte Bau während der Sanierung zu einem sog. intelligenten Bau umgestaltet. Durch die Verwendung einer strukturierten Verkabelung und der ISDN- Anschlüsse ist die Einrichtung imstande Möglichkeiten für die Ton-, Daten- und Bildübertragung anzubieten. Alle Gästezimmer sind standardmäßig mit einem Fernseher, Telefon, mit Anschlüssen für Telefax, Internet und E-Mail ausgestattet. Den Gästen steht eine Tagesbar und die Sommerterrasse zur Verfügung.

 

Einen integrierten Bestandteil des Chateaus stellt der ausgedehnte englische Park dar, der in einen weitläufigen Komplex von Alleen übergeht – die typische Besonderheit dieses Landschaftskomplexes. Von den Laubholzarten kommen hier am häufigsten Ahorn, Esche, Buche, Eiche, Linde, Akazie, Birke und aus den Nadelholzarten Fichte, Tanne und viele andere vor. Von den Fremdholzarten kann als Besonderheit Gingko aus Ostasien erwähnt werden. Der Park von Mošovce gehört mit seinen 16,5 ha zu den größten in der Mittelslowakei. Er wurde von den Landbesitzern von Mošovce – Révay – in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegründet, wahrscheinlich bereits vor dem Bau des neuen Chateaus.

 

Einen Bestandteil des Parks stellt das klassizistische Gartenpavillon mit einem runden Grundriss und angebauten geraden Seitenflügeln, der 1800 als Glashaus gebaut wurde. Es wirkt ruhig und trägt zur angenehmen Gestaltung des Gesamteindrucks vom Park bei. Relativ nahe am Gartenpavillon wurde 1913 ein Glashaus im Jugendstil gebaut. Es wurde 1998 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten saniert und zu einer der Hotelbetriebsstätten umgebaut. Hier entstand das Aqua- Zentrum.

 

Das Aqua- Zentrum bietet Möglichkeiten zum Schwimmen in einem Schwimmbecken mit Gegenstrom, Dampfbad, finnische Sauna, Hydromassagebecken mit einem Whirlpool, schottische Wasserstrahlbehandlung, Fitness, Solarium, Massagen und einen Raum zum Ausruhen.

 

Von den weiteren Angeboten der breiten Palette können die Möglichkeiten zum Reiten an Reitpferden, Ausflüge mit Pferdekutschen in die Umgebung von ca. 20 km, Verleih der Sportartikel wie Fahrräder, Ballspiele, Badminton und Tennis erwähnt werden. In den Wintermonaten gibt es hier ausgezeichnete Möglichkeiten zum Skifahren im naheliegenden Tal Jasenská dolina, Valčianska dolina und Martinské hole, sowie auch zum Skilaufen in der wunderschönen Umgebung der Malá Fatra und Veľká Fatra, sowie auch Ausflüge mit Schlittenkutschen.

 

Die Einrichtung verfügt über eigene Parkplätze. Die Ausstattungsdisposition des gesamten Systems berechtigt die Einrichtung, sich ins Netz slowakischer Hotels einzureihen – auch wenn nicht als das einzige, zweifellos jedoch als das einzigartige.